Theater an Schulen
Theater spielen im Unterricht
Theater kann Schule verändern. Als künstlerischer Prozess, als Erfahrungsraum und als gemeinsame Arbeit an Ausdruck, Wahrnehmung und Haltung.
In Zusammenarbeit mit KOST Sachsen (Kooperation Schule und Theater) entstehen Projekte, die Unterricht erweitern und Schüler:innen neue Zugänge zu sich selbst und zur Gruppe eröffnen.
Ich begleite schulische Theaterprojekte von ersten spielerischen Übungen bis hin zu Präsentationen. Die Formate reichen von regelmäßigen Kursen im Wahlpflichtbereich bis zu kompakten Projektphasen.
Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit
Improvisation, Szenenentwicklung, Körper- und Stimmarbeit sowie das Erfinden eigener Figuren und Geschichten. Häufig entstehen dabei auch gestalterische Elemente – etwa Masken oder einfache Bühnenbilder – die in den Prozess integriert werden.
Die Projekte sind offen angelegt
Nicht ein fertiges Stück ist das Ziel, sondern ein gemeinsamer Weg. Ergebnisse entwickeln sich aus den Ideen und Möglichkeiten der Gruppe und münden in Werkstattpräsentationen oder Aufführungen im schulischen Rahmen.
Gastspiele im Klassenzimmer
Neben Projektarbeit biete ich auch fertige Inszenierungen an, die direkt an Schulen aufgeführt werden können. Im Klassenraum, in der Aula oder in kleineren Spielorten. Ohne großen technischen Aufwand entsteht Theater genau dort, wo Unterricht stattfindet: unmittelbar, präsent und gemeinsam erlebt.
Für jüngere Schüler*innen (ab 6 Jahren) steht das Stück „Howlin Dog und die Bremer Stadtmusikanten“ zur Verfügung. Ein musikalisches Mitmach-Theater. Im Zentrum steht ein Hund, der vom Blues erzählt, vom Wunsch nach Freiheit und davon, den eigenen Weg zu gehen. Musik, Spiel und Beteiligung greifen ineinander und machen das Geschehen für Kinder direkt erfahrbar.
Für ältere Jahrgänge gibt es klassische Stoffe wie Faust, Romeo und Julia oder Nathan der Weise in Form von Live-Hörspielen: verdichtet, klanglich inszeniert und mit wenigen Mitteln auf das Wesentliche konzentriert.
Warum Theater im Klassenraum?
Weil es etwas kann, was kein Bildschirm ersetzt: echte Begegnung statt medialer Distanz, unmittelbare Reaktion zwischen Spielenden und Publikum, Konzentration auf Stimme, Körper und Vorstellungskraft.
Kein Film, kein Display, sondern lebendiges Spiel im selben Raum.
Das schafft Aufmerksamkeit, Nähe und eine andere Form von Verständnis: direkt, sinnlich und ohne Umweg.



