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konzept

Panisches NOt-Theater

Wortspiel aus Pan (Gottvater des antiken Buffon-Theaters in Griechenland) und dem Japanischen NÔ Theater (bei der eine 6X6 Meter große Spielfläche, ohne Requisiten die Spieler absolut in den Vordergrund stellt)

Es wurde 1999 von dem Schauspieler Utz Pannike, in Dresden aus dem Antrieb heraus gegründet, direkt, sozusagen Auge in Auge, mit dem Publikum zu kommunizieren und es als gleichwertigen Partner zu begreifen. Die sprichwörtliche VIERTE WAND soll geöffnet werden, um die Zuschauer in das Spiel hineinzuziehen, und sie theatralisch und spielerisch so nah wie möglich mit den großen Fragen des Lebens zu berühren. Das entscheidende Stilmittel ist, dass der Spieler zwischen seiner Figur und Person hin- und herwechseln kann. So ist er in der Lage, die Figur und seine Sicht auf die selbe gleichzeitig zu spielen.

Das Panische NOt-Theater ist aus einem Solo-Theater immer mehr zu einem Produktionslabel gewachsen, unter dem sich professionelle Theatermacher finden, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und Inszenierungen zu erarbeiten. Vorrangige Spielorte sind das Projekt- und Societaetstheater aber auch Straßen, Plätze, Kirchen usw. Die relative Unabhängigkeit hilft dabei sehr, produktionsspezifische Ensembles zusammenzustellen und besondere Spielorte zu finden bzw. zu entwickeln. Dabei spielt Netzwerkarbeit eine entscheidende Rolle, die es gerade auch jungen Künstlern ermöglicht, sich in ihrem beruflichen Werdegang unter professionellen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Wir wollen einer gewissen Verdrossenheit aufspielen, der Lethargie entgegen lachen, und die Menschen wieder mehr für Gesellschaft, Politik und letztendlich für ihre Zukunft interessieren.